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Der Ausbilder im Betrieb


aktuelle News, Oktober 2017

Auslandsaufenthalt während der Ausbildung : Neues BMBF-Pilotprojekt

Die berufliche Bildung soll und kann durch Auslandsaufenthalte einen Beitrag dazu leisten, Auszubildende auf zukünftige Anforderungen vorzubereiten. Neben Fremdsprachenkenntnissen gehören dazu auch interkulturelle Kompetenzen, die durch grenzüberschreitende Ausbildung erworben werden können. Aber auch Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit und Selbständigkeit können so gefördert werden. Insgesamt ist deshalb ein Auslandsaufenthalt ein wichtiger Baustein und zudem auch ein Führungkräfteentwicklungsinstrument.

Mit dem aufgelegten Pilotprojekt "Ausbildung Weltweit" haben Auszubildende und Ausbilder nun die Chance, internationale Berufskompetenzen zu erwerben. Deutsche Unternehmen werden darin unterstützt, ihre angehenden Fach- und Führungskräfte und das Bildungspersonal auf die zukünftigen Anforderungen vorzubereiten. Hierzu können Zuschüsse aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beantragt werden.

Weitere Infos unter: https://www.go-ibs.de/angebote/fuer-unternehmen/ausbildung-weltweit/



Neue Ausbildungsordnungen zum 01.08.2017

Zum 1. August 2017 treten insgesamt zwölf modernisierte bzw. geänderte* Ausbildungsordnungen in Kraft:

  • Geduldete bekommen ein Bleiberecht für die gesamte Dauer der Berufsausbildung und die anschließende Beschäftigung. Das gibt ihnen und den Ausbildungsbetrieben Rechtssicherheit.
  • Es wird mehr Kapazitäten bei den Integrationskursen geben, damit Flüchtlinge schnell Deutsch lernen.
  • Integration ist schwierig, wenn zu viele Flüchtlinge in Ballungszentren ziehen. Deshalb können die Länder ihnen in den ersten drei Jahren einen Wohnsitz zuweisen.
  • Flüchtlinge sollen schon während des Asylverfahrens einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen - zum Beispiel in der Unterkunft bei der Essensausgabe mitarbeiten oder Grünanlagen pflegen.
  • Außerdem verzichtet die Bundesagentur für Arbeit für drei Jahre in bestimmten Regionen auf die Vorrangprüfung. Dies erleichtert die Arbeitsaufnahme. Auch die hierzu notwendige Verordnung trat am 6.August 2016 in Kraft.
Hintergründe zu den modernisierten Berufen finden Sie auf beim BIBB.
In den vergangenen zehn Jahren wurden rund 150 Ausbildungsordnungen überarbeitet und an die aktuellen wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Anforderungen angepasst. Dabei wurden 135 Ausbildungsordnungen modernisiert und 15 Ausbildungsberufe neu geschaffen. Weitere Ausbildungsordnungen sind in Arbeit; 2018 wird neben neu geordneten Berufsbildern auch der ganz neue Beruf „Kaufmann/Kauffrau im E-Commerce“ erstmals zur Ausbildung angeboten.



DQR: allgemeinbildende Abschlüsse und weitere berufliche Fortbildungsqualifikationen zugeordnet

Im Frühjahr 2017 wurden auch die allgemeinbildenden Abschlüsse in die DQR-Systematik eingeordnet. Der Hauptschulabschluss (HSA) wurde DQR-Niveau 2, der Mittlere Schulabschluss (MSA) DQR-Niveau 3 und die Fachhochschulreife (FHR), die Fachgebundene Hochschulreife (FgbHR) sowie die Allgemeine Hochschulreife (AHR) DQR-Niveau 4 zugeordnet. Darüber hinaus haben die DQR-Gremien die Zuordnung von 13 Fortbildungsqualifikationen gemäß § 54 BBiG (Fortbildungsordnungen der zuständigen Stellen) zu DQR-Niveau 6 beschlossen.
Die Qualifikationen wurden in die DQR-Datenbank aufgenommen und sind auf der DQR-Website zu finden.



"Durchlässigkeit im Bildungssystem" - kostenlose BIBB-Broschüre

„Durchlässigkeit“ ist eine der zentralen Forderungen unserer Zeit. Oftmals werden die bestehenden flexiblen Übergänge zwischen beruflicher und akademischer Bildung aber noch nicht ausreichend genutzt. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat sich jetzt dieser Herausforderung angenommen und einen Überblick zum Thema veröffentlicht. Die Broschüre "Durchlässigkeit im Bildungssystem - Möglichkeiten zur Gestaltung individueller Bildungswege" erläutert die formalen Grundlagen eines durchlässigen Bildungssystems wie den Europäischen und Deutschen Qualifikationsrahmen (EQR und DQR), stellt bildungsbereichsübergreifende Aus- und Weiterbildungswege dar und bietet ein Glossar sowie umfangreiche Hinweise und Links. Die Veröffentlichung steht als Onlineversion kostenlos zur Verfügung.



Highlight: interessanter OECD-Bericht "Bildung auf einen Blick 2017"

Die Situation in den MINT-Fächern bildet den Schwerpunkt des diesjährigen OECD-Berichts. Erfreulicherweise schneidet Deutschland in der MINT-Bildung überdurchschnittlich gut ab und steht auf Platz eins des OECD-Vergleichs. Der Bericht zeigt auch, dass mit MINT-Bildung besonders positive Beschäftigungsaussichten verbunden sind.

Weitere Infos unter: http://www.oecd.org/berlin/publikationen/bildung-auf-einen-blick.htm



BIBB-Jahresbericht 2016 erschienen

Duale Berufsausbildung zukunftsfest zu gestalten, ist unter den aktuellen Vorzeichen von Digitalisierung, Integration Geflüchteter, dem Trend zur Akademisierung sowie den Besetzungs- und Versorgungsproblemen auf dem Ausbildungsmarkt eine große Herausforderung. Der BIBB-Jahresbericht 2016 informiert über ausgewählte Daten, Analysen und Programme.

Weitere Infos unter: www.bibb.de/veroeffentlichungen/de/publication/show/8430



McDonald's Ausbildungsstudie 2017

"Jobs von morgen! Schule von gestern. Ein Fehler im System?" - unter diesem Titel beleuchtet die mittlerweile dritte Ausbildungsstudie von McDonald's die Situation und die Selbstwahrnehmung junger Menschen in Deutschland. Eine repräsentative Allensbach-Umfrage unter 15- bis 24-Jährigen lässt einen großen Optimismus im Bezug auf die eigenen Chancen und Möglichkeiten erkennen, gleichzeitig kritisiert aber eine Mehrzahl der jungen Erwachsenen, dass die Schule sie nur unzureichend auf das Berufsleben vorbereitet hat.

Weitere Infos unter: https://karriere.mcdonalds.de/docroot/jobboerse-mcd-career-blossom/assets/documents/McD_Ausbildungsstudie_2017.pdf



IAB-Untersuchung: Berufseinstieg nach der betrieblichen Ausbildung

Für junge Menschen bildet die Berufsausbildung mit den besten Weg von der Schule in das Erwerbsleben. Für die Mehrheit der Absolventen erlaubt sie einen reibungslosen Einstieg in den erlernten Beruf. Der Kurzbericht 20/2017 des IAB untersucht die Übergänge von der betrieblichen Ausbildung in Beschäftigung für Absolventen der Jahre 2013 und 2014 und stellt der beruflichen Bildung ein gutes Zeugnis aus.

Weitere Infos unter: http://www.iab.de/194/section.aspx/Publikation/k170911j02



aktuelle News, April 2017

Ausbildungsnachweis darf elektronisch geführt werden

Die Digitalisierungs-Initiative der Bundesregierung hat das Ziel, zukünftig auf die in vielen Gesetzen und Verordnungen vorgesehene Schriftform im Sinne einer eigenhändig unterschriebenen Erklärung zu verzichten. Das bedeutet, dass in vielen Fällen auch einfache elektronische Verfahren wie die Versendung eines elektronischen Dokuments per E-Mail ausreichend sind. Somit dürfen nun auch Ausbildungsnachweise elektronisch geführt werden, wobei einschränkend festgelegt wurde, dass diese wie bisher auch bei der Vorlage zur Abschlussprüfung eine Unterschrift aufweisen müssen. Es ist sicher ratsam, sich vorher mit der zuständigen Stelle auszutauschen.

Weitere Infos unter: https://www.foraus.de/html/foraus_4695.php



aktuelle News, März 2017

DIHK-Ratgeber zur Integration von Flüchtlingen überarbeitet

Die überarbeitete Veröffentlichung "Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Beschäftigung" beleuchtet in acht Kapiteln die Themen Aufenthaltsstatus und Aufenthaltsdauer, Beschäftigung, Ausbildung, Praktikum, Anerkennung ausländischer Abschlüsse, Sprachförderung, Integration vor Ort sowie Unterstützung durch die IHK-Organisation. Die neue Fassung greift die Änderungen auf, die das im Sommer 2016 in Kraft getretene Integrationsgesetz mit sich gebracht hat. Unternehmen, die Flüchtlinge einstellen möchten, bietet der Leitfaden die nötigen Infos.

Info: http://www.dihk.de/ressourcen/downloads/dihk-leitfaden-integration-fluechtlinge.pdf/at_download/file?mdate=1486628669229



demowanda.de: Fakten zum demografischen Wandel in der Arbeitswelt

Langsam spricht es sich rum: Die Zahl der Arbeitskräfte verringert sich, die Erwerbsbevölkerung wird älter, der demografische Wandel wird auch die Arbeitswelt verändern. Daten und Fakten dazu bieten sechs Ressortforschungseinrichtungen des Bundes über das Internetportal demowanda. Das unter Leitung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB), dem Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA), dem IAB und dem Robert Koch-Institut (RKI) entwickelte Portal ermöglicht einen umfassenden Blick auf Entwicklungen in Deutschland, die für eine alters- und alternsgerechte Gestaltung der Arbeitswelt von Bedeutung sind.

Internetportal: http://www.demowanda.de/DE/Home/home_node.html



Endlich: IT-Berufe werden neu geordnet

Das BIBB hat im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung den Modernisierungsbedarf der vier dualen IT-Ausbildungsberufe untersucht. Die Zahl der Ausbildungsverträge der vier betroffenen IT-Berufe Fachinformatiker(in), IT-System-Elektroniker(in), IT-System-Kaufmann/-Kauffrau und Informatikkaufmann/-kauffrau stieg zuletzt auf 16.000.
Zentrales Ergebnis der aktuellen BIBB-Untersuchung ist, dass Anforderungsprofile, Inhalte und innere Struktur der Berufe zu überarbeiten sind. Beispielsweise müssen die Themen IT-Security und produktionsnahe Inhalte deutlich gestärkt werden. Die Eckpunkte sollen zwicshen den Sozialpartner bereits im Sommer 2017 verabredet sein.

Quelle: https://www.foraus.de/html/foraus_4525.php



DIHK-Publikationen: Berufsperspektiven auf Farsi, Pashtu & Co.

Um junge Flüchtlinge, die in der Regel ohne Berufsausbildung nach Deutschland gekommen sind, über Möglichkeiten in dre Berufsausbildung zu informieren, hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag jetzt ein zweisprachiges Büchlein vreöffentlicht. In den Varianten Arabisch, Farsi, Pashtu und Tigrinya steht es bei den IHKs vor Ort zur Verfügung. Auf 24 Seiten skizzieren sie jeweils auf Deutsch und in einer der genannten vier Sprachen die beruflichen Perspektiven, die die duale Berufsausbildung in Deutschland den Absolventen eröffnet. Wieviele Ausbildungsberufe gibt es? Wie läuft eine Ausbildung ab? Die Büchlein sollen Interesse für das in den Herkunftsländern unbekannte duale System wecken und auf die Chancen einer Ausbildung hinweisen.



aktuelle News, August 2016

Integrationsgesetz setzt auf Fördern und Fordern

Das Gesetz, das nun in Kraft getreten ist, soll dazu beitragen, die Integration der Flüchtlinge zu erleichtern: durch mehr Angebote an Integrationskursen, Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten. Gleichzeitig beschreibt es die Pflichten Asylsuchender. Damit gibt erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ein Bundesgesetz als rechtliche Grundlage für die Integration. Die Flüchtlinge, die eine gute Bleibeperspektive haben, erhalten durch das Integrationsgesetz frühzeitig Angebote vom Staat. Sie sind jedoch verpflichtet, sich auch selbst um Integration zu bemühen. Lehnen Asylbewerber Integrationsmaßnahmen oder Mitwirkungspflichten ab, werden Leistungen gekürzt.

  • Geduldete bekommen ein Bleiberecht für die gesamte Dauer der Berufsausbildung und die anschließende Beschäftigung. Das gibt ihnen und den Ausbildungsbetrieben Rechtssicherheit.
  • Es wird mehr Kapazitäten bei den Integrationskursen geben, damit Flüchtlinge schnell Deutsch lernen.
  • Integration ist schwierig, wenn zu viele Flüchtlinge in Ballungszentren ziehen. Deshalb können die Länder ihnen in den ersten drei Jahren einen Wohnsitz zuweisen.
  • Flüchtlinge sollen schon während des Asylverfahrens einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen - zum Beispiel in der Unterkunft bei der Essensausgabe mitarbeiten oder Grünanlagen pflegen.
  • Außerdem verzichtet die Bundesagentur für Arbeit für drei Jahre in bestimmten Regionen auf die Vorrangprüfung. Dies erleichtert die Arbeitsaufnahme. Auch die hierzu notwendige Verordnung trat am 6.August 2016 in Kraft.


Nähere Informationen unter Quelle https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/08/2016-08-05-integrationsgesetz.html



aktuelle News, Juli 2016

Bericht "Bildung in Deutschland 2016" veröffentlicht

gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) haben die Kultusministerkonferenz (KMK) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Bericht "Bildung in Deutschland 2016" vorgestellt.
Der mittlerweile sechste Bildungsbericht beschreibt die Gesamtentwicklung des deutschen Bildungswesens und widmet sich diesmal dem Thema "Bildung und Migration". Hierin sind auch die Geflüchteten einbezogen. Der Bericht "Bildung in Deutschland 2016" ist der 6. nationale Bildungsbericht, der eine umfassende Darstellung der Lage des deutschen Bildungswesens bietet. Er bildet Bildungsprozesse in der Perspektive des Lebenslaufs ab und zeichnet indikatorengestützt die Leistungen der verschiedenen Bereiche des deutschen Bildungswesens nach: angefangen vom Elementarbereich über den Schulbereich, die berufliche Ausbildung, die Hochschule bis hin zur Weiterbildung. Bildungsberichterstattung ist dabei als Bestandteil eines umfassenden Bildungsmonitorings zu verstehen, das darauf abzielt, durch kontinuierliche, datengestützte Beobachtung und Analyse Informationen für politisches Handeln aufzubereiten und bereitzustellen. Damit fügt sich der Bildungsbericht ein in die für den Schulbereich bereits im Jahre 2006 von der Ständigen Konferenz der Kultusminister in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) erklärte und 2015 überarbeitete "Gesamtstrategie zum Bildungsmonitoring" in Deutschland.

Nähere Informationen unter Quelle http://www.bildungsbericht.de/de/bildungsberichte-seit-2006/bildungsbericht-2016



aktuelle News, Juni 2016

Begabtenförderung Berufliche Bildung – Aktualisierte Förderrichtlinien des BMBF

Richtlinie über die Begabtenförderung berufliche Bildung für junge Absolventinnen und Absolventen einer Berufsausbildung. Bundesanzeiger vom 24.06.2016
Aus den Mitteln für die Begabtenförderung berufliche Bildung fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) junge Absolventinnen und Absolventen einer Berufsausbildung nach Maßgabe dieser Richtlinien und der Allgemeinen Verwaltungsvorschriften zu § 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO). Ziel und Zweck der Förderung ist die persönliche und berufliche Entfaltung der Handlungskompetenz begabter und leistungsbereiter junger Menschen nach ihrer Berufsausbildung unter Berücksichtigung im Programm unterrepräsentierter Personengruppen. Gefördert wird die Teilnahme an Weiterbildungen, die auf dem Bildungsmarkt angeboten werden oder speziell zu entwickeln sind. Daneben fördert das BMBF aus diesen Mitteln Maßnahmen zur Weiterentwicklung, zur Information und zum Erfahrungsaustausch sowie zur Evaluation der Begabtenförderung berufliche Bildung. Diese Maßnahmen dienen der Umsetzung und der Weiterentwicklung der Konzeption, die der Förderung zugrunde liegt.

Nähere Informationen unter Quelle https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1199.html



aktuelle News, Mai 2016

SINUS-Studie "Wie ticken Jugendliche?"

Aktuell ist - nunmehr zum dritten Mal seit 2008 und 2012 - die SINUS-Studie zu "Lebenswelten" von Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren in Deutschland erschienen. Sie basiert auf qualitativen Einzelinterviews und gibt Auskunft über die Einstellungen und Perspektiven junger Menschen. U.a. werden die jungen Menschen auch zum Übergang in Ausbildung und Beruf befragt. Die Antworten sind somit für die Arbeit der weiterführenden Schulen, die Ausbildungs-Betriebe und die Berufsberatung aufschlussreich. Wesentliche Ergbenisse sind, dass Leistungs- und Einsatzbereitschaft überall vorhanden und die spätere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sehr wichtig sind. Der Wertekanon der Jugendlichen ist übrigens nahezu identisch mit dem der Erwachsenen.

Nähere Informationen unter Quelle http://www.wie-ticken-jugendliche.de/presse.html



Industrie 4.0 wird die Berufsausbildung verändern

Wie, das steht in einer neuen Studie des VDMA. Industrie 4.0 verändert die Arbeitswelt schon heute. Aus- und Fortbildung werden sich natürlich anpassen müssen. Schon heute werden Themen wie Cyberphysische Systeme und Robotik oder Social Media in der Ausbildung integriert, zukünftig werden sie für die vernetzte Produktion eine entscheidende Rolle spielen. Dies zeigt die Studie "Industrie 4.0 - Qualifizierung 2025", welche die Universität Hohenheim im Auftrag des VDMA erstellt hat. Die Verantwortlichen für Aus- und Fortbildung sollten hierzu frühzeitig in strategische Industrie 4.0-Prozesse eingebunden werden. Auch sollte das Thema Industrie 4.0 stärker in die Berufsschulen getragen werden. Die Studie untersucht die Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die Qualifizierung im Maschinen- und Anlagenbau. Im Mittelpunkt stehen die Anforderungen an die berufliche Aus- und Weiterbildung mit Schwerpunkt in den gewerblich-technischen Berufen.

Nähere Informationen unter
https://www.vdma.org/documents/105628/13417295/VDMA%20Studie%20Industrie%204.0%20-%20Qualifizierung%202025.pdf/bbfe37d6-f738-4558-b2b7-1b01a04d166c

aktuelle News, April 2016


Asyl- und Flüchtlingspolitik: Koalitionsausschuss beschließt Eckpunkte für ein Integrationsgesetz

Bis zur Umsetzung wird es sicher noch ein Weilchen dauern, aber schon jetzt sollten die Ausbildungsabteilungen sich darauf vorbereiten können. Der Koalitionsausschuss hat sich auf die Eckpunkte für ein Integrationsgesetz geeinigt. Darunter fallen u.a. auch die Schaffung eines rechtssicheren Aufenthalts für die gesamte Ausbildungsdauer und der Zugang von Asylbewerbern und Geduldeten zu den Förderleistungen der Berufsausbildung. Die Umsetzung im Integrationsgesetz schafft die für Ausbildungsbetriebe nötige Rechtssicherheit, dass eine begonnene Ausbildung auch abgeschlossen werden kann. Neu ist die Abschaffung der Altersgrenze von 21 Jahren für die Aufnahme einer Berufsausbildung, da viele Flüchtlinge aufgrund fehlender Sprachkenntnisse eine Ausbildung erst später werden aufnehmen können. Für diejenigen, die nach dem erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung nicht vom Ausbildungsbetrieb übernommen werden, wird eine weitere Duldung für bis zu sechs Monate zur Arbeitsplatzsuche vorgesehen. Der Zugang zu ausbildungsbegleitenden Maßnahmen für Flüchtlinge wird zudem nochmals erleichtert. Mit dem Gesetz kann wohl bis zu der Sommerpause gerechnet werden. Näheres wissen die Kammern.

Deutscher Qualifikationsrahmen DQR; IHK und HwK Fortbildungsabschlüsse sind dem Niveau 7 zugeordnet

Auf ihrer Sitzung im März 2016 haben der Arbeitskreis DQR sowie die Bund-Länder-Koordinierungsstelle DQR zusätzliche Weiterbildungsabschlüsse wir z.B. den "IHK-Geprüften Betriebswirt" und den "Geprüften Betriebswirt nach der Handwerksordnung" einstimmig dem DQR-Niveau 7 zugeordnet – gleichwertig zu den hochschulischen Master-Abschlüssen.
Damit sind auf dem DQR-Niveau 7 nunmehr neben dem HwK Abschluss auch die folgenden fünf IHK-Fortbildungsabschlüsse verortet:
• Geprüfter Betriebswirt, • Geprüfter Technischer Betriebswirt, • Geprüfter Berufspädagoge, • Geprüfter Wirtschaftsinformatiker (Certified IT Business Engineer), • Geprüfter Informatiker (Certified IT Technical Engineer). In der IHK-Weiterbildung ist somit für die Teilnehmer in jeder der vier Fortbildungssäulen das DQR-Niveau 7 erreichbar. Die Zuordnungen der Qualifikationen zum Niveau 7 des DQR gelten ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung der Qualifikationen in der DQR-Datenbank.

Weitere Informationen unter:
Quelle: http://www.dqr.de


Inkrafttreten der dritten Novelle des AFBG (3. AFBGÄndG1) Meister-BAföG" wird neues "Aufstiegs-BAföG".

AFBG-Geförderte können sich ab dem 01. August 2016 über höhere Bedarfssätze, Zuschussanteile und Freibeträge freuen. Wer eine Maßnahme der beruflichen Aufstiegsfortbildung ab oder nach dem 01. August 2016 beginnt, profitiert zusätzlich von zahlreichen strukturellen Verbesserungen in der AFBG-Förderung (z.B. Vereinfachung der Fortbildungsdichte, Öffnung der AFBG-Förderung für Bachelorabsolventinnen und -absolventen, Einführung eines elektronischen Antrags, Reduzierung der notwendigen Teilnahmenachweise). Mit diesen strukturellen Verbesserungen wird insbesondere die Familienfreundlichkeit des AFBG erhöht und Bürokratie abgebaut.
Das AFBG / Aufstiegs-BAföG kompakt:
Mit dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung – etwa zum Meister, Techniker, Fachwirt oder Erzieher – altersunabhängig finanziell unterstützt. Sie erhalten einkommensunabhängig einen Beitrag zu den Kosten der Fortbildung und bei Vollzeitmaßnahmen zusätzlich einkommensabhängig einen Beitrag zum Lebensunterhalt. Die Förderung erfolgt teils als Zuschuss, teils als zinsgünstiges Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).
2014 wurden rund 172.000 Personen mit AFBG unterstützt. Seit Bestehen des AFBG (1996) wurden rund 1,7 Millionen berufliche Aufstiege zu Führungskräften, Mittelständlern und Ausbildern für Fachkräfte von morgen mit rund 6,9 Milliarden Euro gefördert.

Quelle: http://www.meister-bafoeg.info



aktuelle News, Januar 2016


17. SHELL Jugendstudie: Eine pragmatische Generation im Umbruch

"Bemerkenswert, überraschend und richtungsweisend" so kommentieren die beteiligten Wissenschaftler das Ergebnis der Shell Jugendstudie 2015. "Die junge Generation befindet sich im Aufbruch. Sie ist anspruchsvoll, will mitgestalten und neue Horizonte erschließen", sagt Studienleiter Professor Dr. Mathias Albert von der Universität Bielefeld. Immer mehr junge Leute entdecken dabei auch ihr Interesse an Politik. Der großen Mehrheit der Jugendlichen ist es wichtig, "die Vielfalt der Menschen anzuerkennen und zu respektieren".

Weitere Informationen unter:
Web: www.shell.de/jugendstudie

Ausbildungsmarketing für kleine Unternehmen

Größeren Unternehmen gelingt es immer noch die Ausbildungsstellen zu besetzen. Für kleinere Unternehmen ist das manchmal ein steiniger Weg. Wie kleine und kleinste Unternehmen das Ausbildungsangebot als Produkt verstehen und ihren Bedürfnissen anpassen können, zeigt die kostenlose Arbeitsmappe zum Azubi-Marketing des RKW Kompetenzzentrums.

Weitere Informationen unter:
http://bestellung.rkw-azubimarketing.de/

Flüchtlinge durch Bildung integrieren

Im Wettbewerb um Fachkräfte und Auszubildende lohnt es sich neue Wege zu gehen. Dazu gehört auch, die Potentiale von geflüchteten Menschen stärker in den Blick zu nehmen. Eine Ausbildung ist und bleibt die Eintrittskarte in eine berufliche Zukunft und sichert Unternehmen motivierte und qualifizierte Arbeitskräfte.
Manche Talente sind auf den ersten Blick nicht erkennbar, doch wenn sie gefördert werden, entpuppen sie sich zu wahren Schätzen. Auch unter den Asylsuchenden und Flüchtlingen sind eine Reihe hochmotivierter, junger Menschen, die nur auf eine Chance warten. Eine Brücke in die Ausbildung kann zum Beispiel die Einstiegsqualifizierung (EQ) sein. Sowohl für Betriebe als für auch Jugendliche eine gute Möglichkeit sich kennen zu lernen. Das betriebliche Langzeitpraktikum orientiert sich an Ausbildungsinhalten anerkannter Ausbildungsberufe und ist ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis, bei dem zwischen Betrieb und Jugendlichem ein Vertrag abgeschlossen wird. Eine EQ dauert mindestens sechs bis maximal 12 Monate und geht bis zum Ausbildungsbeginn.

Weitere Informationen unter:
https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/dienststellen/rdnrw/bonn/Agentur/Presse/Presseinformationen/Detail/index.htm?dfContentId=L6019022DSTBAI766552
(Weiterführende Informationen zum Thema Flüchtlinge in Ausbildung und Beschäftigung zu bringen enthält auch ein von den IHK`s veröffentlichter Leitfaden.)

Weitere Informationen unter:
http://www.ihk-arbeitsgemeinschaft-rlp.de/blob/agpfalz/servicemarken/presse/Aktuelle_Pressemitteilungen/downloads/2758120/47d4a033e3da571cdec0ece302a13f1f/Leitfaden-fuer-Unternehmer-Fluechtlinge-in-Ausbildung-data.pdf

oder auch von der Bundesagentur für Arbeit unter:
https://www.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/mjc3/~edisp/l6019022dstbai771709.pdf?_ba.sid=L6019022DSTBAI771708
oder auch in der Kurzübersicht geltenden Regelungen für Praktika unter:
https://www.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/mjc3/~edisp/l6019022dstbai772426.pdf

Studium oder Ausbildung?

Egal, wofür man sich entscheidet, eines muss von Vornherein klar sein: Beides hat seine Vor- und Nachteile. Neben Begabung und persönlichen Interessen sind natürlich auch Zukunftsfähigkeit, Arbeitsplatzsicherheit und Verdienstmöglichkeit wichtige Kriterien. Eine aussagekräftige Gegenüberstellung hat nun der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ins Netz gestellt, die dem Ausbilder wichtige Argumente für die Diskussion mit der Betriebsleitung als auch mit den Bewerbern an die Hand gibt.

Weitere Informationen unter:
http://www.dihk.de/ressourcen/downloads/studium-vs-ausbildung/at_download/file?mdate=1452701850146
(Sollte der Link ins Leere führen, findet sich der Text bei etlichen IHKs ebenfalls auf der Homepage.)

Zahl der Ausbildungsbetriebe geht zurück

Die Studierneigung nimmt immmer mehr zu, so dass aktuell die Zahl der Studienanfänger etwa gleich groß der Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist. Das Bundesinstitut für Berufsbildung ist im Report 4/2015 der Frage nachgegangen, ob und wenn ja warum auch die Zahl der Ausbildungsbetriebe zurückgegangen ist. Die interessante Untersuchung findet sich auf der Seite des BiBB unter Publikationen Report 4/2015 und gibt dem Dozenten und den Lehrgangsteilnehmern aktuelle Daten an die Hand.

Weitere Informationen unter:
https://www.bibb.de/veroeffentlichungen/de/publication/show/id/7878

BiBB Ausbildungsplatzbilanz 2015

Aktuelle Zahlen zum Ausbildungsmarkt des Jahres 2015 hat das Bundesinstitut für Berufsbildung vorgelegt. 522.200 neue Ausbildungsverträge sind abgeschlossen worden, ein Ergebnis auf Vorjahresniveau. Dabei blieben bei etwa 80.000 unversorgten Bewerbern rund 41.000 Stellen unbesetzt. Weitere Informationen, Statistiken und Tabellen zur Entwicklung des Ausbildungsmarkts können direkt auf der Seite des BiBB heruntergeladen werden. Dozenten können sich hier für den Lehrgang die neuesten Zahlen besorgen.

Weitere Informationen unter:
https://www.bibb.de/ausbildungsmarkt2015